Die SPD ist seit ihrer Gründung schon immer stark im Westen verankert gewesen. Die ehemalige Arbeiterpartei spricht offenbar noch heute Arbeiter und Geringverdienende an – mit dem Erfolg von 33,5 Prozent bei der Bundestagswahl 2017. Kaum verständlich, ist die SPD doch für die Zustände in der Ruhrmetropole wesentlich verantwortlich. Und auch auf Landesebene war die SPD fast ausschließlich in Regierungsverantwortung. Große Wahlverliererin in Gelsenkirchen hingegen ist die CDU mit 22,4 Prozent und damit 10,5 Prozent weniger als beim letzten Mal. Senkrechtstarter ist die AfD mit 17 Prozent – deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Auch die FDP konnte sich mit 9,2 Prozent unerwartet hoch behaupten, während die Grünen 4,6 Prozent einfuhren.

„Diese Zahlen sind zumindest was die SPD angeht, wenig verständlich. Aber das mußte man schon vergangene Woche beim Auftritt des SPD-Chefs Schulz in der Ruhrmetropole beobachten. Der sich gerne volksnah gebende Euro-Millionär, der sich in Brüssel bekanntermaßen die Taschen vollstopfte, ließ sich doch glatt 300 Meter vom Hotel – natürlich mit zahlreichen Sicherheitskräften – zum Veranstaltungsplatz kutschieren. Das nenne ich mal völlig abgehoben“, konstatiert Kevin Hauer und ergänzt: „Es wundert mich, daß immer noch so viele SPD wählen. Das scheint die Bindung früherer Jahrzehnte zu sein. Bundesweit ist man da weiter, denn die SPD hat die Arbeiter schon längst verraten, vertritt eine völlig andere Klientel. Die AfD vertritt heute eher die Interessen der arbeitenden Bevölkerung, das muß man der patriotischen Alternative rundum lassen“.

Für die Fraktion von Pro Deutschland im Rat der Stadt Gelsenkirchen, der Kevin Hauer vorsteht, ist die AfD ein bundesweiter patriotischer Hoffnungsschimmer. „Wir beglückwünschen die AfD, die sich gegen den politisch-medialen Komplex durchsetzen mußte und trotzdem bundesweit knapp 13 Prozent gewinnen konnte. Wir begrüßen diesen Sieg und wünschen uns, daß auch auf Landesebene hier in Nordrhein-Westfalen und natürlich auch hier in der Ruhrmetropole der Widerstand gegen die Politik der Altparteien wächst, sonst ist unser Land verloren“, gratuliert Hauer der Alternative für Deutschland.

„Daß nun eine Jamaika-Koalition wahrscheinlich ist, zeigt, daß aber noch erheblicher Aufklärungsbedarf besteht. Welche Blockpartei man wählt, ist im Prinzip völlig egal, man bekommt nur noch die ungeliebte Rautenfrau als Kanzlerin“, konstatiert Kevin Hauer und erinnert daran, daß bei Einbeziehung der Nichtwähler nur rund ein Viertel der Wahlberechtigten für die Union gestimmt hat. „Mit lediglich 25 Prozent im Rücken ist es schon abenteuerlich, wie sich die Kanzlerin feiern läßt“, findet der Vorsitzende seiner Fraktion und hofft auf ein neues Klima in Berlin: „Nun wird im Reichstag künftig nicht nur Einerlei verkündet und diskutiert. Hoffentlich legen die Patrioten im Bundestag regelmäßig die Finger in die von den Kartellparteien verschuldeten Wunden. Die Zeiten, in denen alles alternativlos war, sind jetzt hoffentlich vorbei!“