Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl. Die Angehörigen des politisch-medialen Komplexes überbieten sich darin, die Altparteien – von manchem auch neue Volksfront genannt – über den Klee zu loben. Eine Panne beim ZDF zeigt, wie die Medien arbeiten: Die Sendung, in der die Kanzlerin Fragen von Bürgern beantworten sollte, war ein Paradebeispiel für „Fake-News“. Die Fragesteller waren mitsamt ihren Fragen vorausgesucht. Dennoch suggerierte der Co-Moderator, dies geschehe zufällig („Nun der junge Mann, der meldet sich schon länger“). Andere bereits eingeladene Gäste wurden wieder ausgeladen.

Dabei muß man nur die Augen aufmachen, um zu sehen, wie das Land vor die Hunde geht, Beispiel Essener Weihnachtsmarkt. So fragt sich die WAZ, ob der Weihnachtsmarkt vor dem Aus steht. Grund: Die Betonsperren für den Markt wären so aufwendig, daß die Gesamtkosten des Marktes rund 200.000 Euro hoch wären. Die ausrichtende Essener Marketing GmbH wird den finanziellen Mehraufwand nicht tragen können, es sei denn, die Kosten würden auf die Buden umgelegt. „Das wäre dann der letzte Weihnachtsmarkt“, heißt es von Organisatoren und möglichen Betroffenen unisono.

„Danke, Merkel. Keine sicheren Grenzen an der Landesgrenze, aber nötige Terrorsperren bei jeder noch so kleinen Dorfveranstaltung. Ist das unsere Zukunft und das sichere Land, in dem wir leben und worüber die Bundeskanzlerin immer wieder faselt“, fragt sich Kevin Hauer. Das Mitglied im Rat der Stadt Gelsenkirchen kann seinen Groll über die desaströse Willkommenspolitik kaum zurückhalten. „Ich muß ich mich regelmäßig fragen, wie duldsam und leidensfähig die Deutschen eigentlich sind. Die traditionellen Weihnachtsmärkte werden mittlerweile in Frage gestellt. Alarmiert das niemanden beziehungsweise fragt niemand nach den Gründen möglichen Terrors und wem wir das zu verdanken haben“, fragt sich der Vorsitzende der Fraktion Pro Deutschland und befürchtet, daß teure Sicherheitskosten auch für Veranstaltungen in Gelsenkirchen ein Aus bedeuten könnten.

„Wenn man sehenden Auges durch die Republik fährt, muß man sich trotzdem fragen, warum die Altparteien immer noch so hohe Umfragewerte genießen, auch wenn die Zahl der Wahlverweigerer stetig größer wird, alternative Medien immer mehr in Mode kommen und auch politische Alternativen stärker werden“, konstatiert Kevin Hauser. Für die Stadt Gelsenkirchen mit ihren immensen sozialen Problemen verspricht er eine weiterhin konsequente Oppositionspolitik zu Gunsten der autochthonen Bevölkerung. „Wir werden weiterhin die Finger in die Wunde legen, die Bürger dagegen können am kommenden Sonntag der Bundeskanzlerin einen Denkzettel verpassen, wenn sie eine Alternative zur Altparteien-Volksfront wählen. Nutzen Sie Ihre Stimme“, ruft er die Wähler auf, ihr demokratisches Wahlrecht in Anspruch zu nehmen.