Am 10.06.2015 tagte der Ausschuss für Arbeit und Soziales im Hans Sachs Haus. Gerade bei dem Bericht wurde deutlich, dass der „Austausch der Bevölkerung“, so wie es vor allem Grüne- Politiker fordern, in Gelsenkirchen sehr fortgeschritten ist. Derzeit haben 27% der Stadtbevölkerung einen Migrationshintergrund. Diese Zahl macht noch keine Sorge, aber die Entwicklung bei den Geburten. So haben 54% der Kinder zwischen 0 und 6 Jahren einen Migrationshintergrund und von 6 bis 15 Jahren 51%. Dies bedeutet, dass immer weniger Deutsche Kinder bekommen. Die größte Gruppe der Migranten stammt aus der Türkei.

Das Problem wird auch im Konzept benannt- immer mehr deutsche Familien verlassen die Stadt in Richtung „suburbanes Umland“, sprich sie ziehen in die Vorstadt bzw. auf ländliche Gebiete.

Das Integrationskonzept der Stadt Gelsenkirchen ist aber leider nicht ausgewogen, sondern beschreibt lediglich Hilfen, die durch finanzielle Mittel unterstrichen werden müssen. Wirkliche Anforderungen an Migranten werden nicht gestellt.

Auf die Frage, welche Gegenleistung man von Migranten als Stadtgesellschaft stellt gab es keine wirkliche Aussage. Lediglich, dass man den Dialog suchen würde. Ebenso konnte die Frage nicht beantwortet werden von PRO, welches Kostenvolumen durch das Konzept entstehen würde. Die Kosten seien nicht fassbar war die Aussage des Verwaltungsmitarbeiters.
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